Kinderheilkunde = Pädiatrie

Hier geht es um Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen der Wahrnehmungs- und Bewegungsentwicklung, der Handlungskompetenz, der Konzentrationsfähigkeit und mit Verhaltensauffälligkeiten sowie deren Eltern. Dazu zählen auch Kinder mit der Diagnose ADS/ADHS.

Starthilfen am Lebensanfang stärken Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsproblemen. Dabei kommt es darauf an, das Wissen über kindliche Entwicklung mit dem Verständnis über Wechselwirkungen zwischen den Bereichen Wahrnehmung, Bewegung, Denken, Fühlen und Persönlichkeitsentwicklung zu verbinden. Jeder dieser genannten Teilbereiche beinhaltet viele Unterpunkte. In unserem Beruf spricht man bspw. von „Kognition“ und meint damit die Fähigkeiten, die man benötigt, um bewusst planvoll handeln zu können. Es geht dabei um Konzentration, verschiedene Gedächtnisbereiche und vieles mehr. Z.B. in Wikipedia kann man sich über dieses Thema einen Einblick verschaffen.

Junge an der Kletterwand
Helikopter-Modell
Mädchen beim Beschriften eines Whiteboards

Die therapeutische Aufgabe besteht darin, die Situation des Kindes und seines sozialen Umfeldes zu erfassen, Potentiale gemeinsam zu entdecken, Stärken herauszuarbeiten und auf die Verringerung der Probleme in der Handlungskompetenz und altersentsprechenden Selbständigkeit hinzuwirken. Dazu können sich ganz unterschiedliche Herausforderungen stellen: die Stärkung des Selbstvertrauens in der Interaktion mit der Therapeutin, Schulung der Körperwahrnehmung und Beweglichkeit, Training der Fingerfertigkeit, der Handlungsplanung oder Kreativität, von Konzentration, Gedächtnis, Abstraktionsvermögen …

Bei der Arbeit mit Kindern muss das soziale und kulturelle Umfeld besonders stark berücksichtigt und mit einbezogen werden. Die Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen der Familien nehmen einen großen Einfluss auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes. Die Zusammenarbeit mit Kindergarten oder Schule wird durch uns angestrebt.

Fernsehen mit Kinderaugen – Programmberatung

Kinder mit 3D-Brillen
Flimmo Programmberatung für Eltern

Medien sind bereits Bestandteil der frühkindlichen Umwelt. Was sollten Erwachsene über die Fernsehnutzung (Fernsehen, Computerspiele, Internet, Handy, Tablet) der ihnen anvertrauten Kinder wissen? Welche Bedürfnisse der Kinder können Medien befriedigen? Können Kinder Medien- und reale Welten unterscheiden? Können Medien krankmachen? Welche Herausforderungen ergeben sich aus der Tatsache, dass Medien fest zum Leben jedes Kindes gehören?  Gibt es Alternativen zum Fernsehen und Computerspiel?

Welche Bedeutung haben Medien in der Ergotherapie mit Kindern?

Gern bieten wir Ihnen einen Ort des Erfahrungsaustausches zum Umgang ihres Kindes mit Medien. Sprechen Sie uns an. Die Beratung erfolgt unentgeltlich durch Dipl.-Phil. Bernd Wittich.

In unserer Praxis erhalten Sie 3x jährlich unentgeltlich die Zeitschrift FLIMMO zur Programmberatung für Eltern.

Im Internet werden Sie fündig unter www.flimmo.tv.

FLIMMO gibt es auch kostenfrei als hilfreiche App für Ihr Smartphone (iOS und Android)

Junge und Mädchen beim Computerspiel
Computerspiele können therapeutisch wirksam eingesetzt werden
Mädchen mit TipToi
Alternativen
Mädchen bei der Therapie mit Karten
Alternativen

Kindliche Mediennutzung

  • Kinder haben sowohl reale als auch mediale Bedürfnisse.
  • Medien sind Bestandteil der kindlichen Umwelt.
  • Kinder können Medien toll finden, die Erwachsene „albern“ finden.
  • Medien können Kreativität fördern.
  • Medien können der Entspannung dienen.
  • Medien erklären die Umwelt.
  • Medien schaffen gemeinsame Erlebnisse.
  • Medien bieten Gesprächsstoff mit Freundinnen und Freunden.
  • Medien können Angst machen.

Versicherte aller Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung, Privatpatienten sowie Patienten im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung finden bei uns Unterstützung.

Weitere Tätigkeitsfelder: NeurologieOrthopädiePsychiatrieGeriatrie

In unserer Praxis erhalten Sie Flyer zu den Sie betreffenden Tätigkeitsfeldern.